Jeder kennt und sieht es häufig: die Silikonfugen insbesondere bei Badewannen und Duschen werden irgendwann porös und bekommen leichte oder auch größere Risse. Somit läuft meist das Badewasser bei zu viel Planschen oder aber beim Duschen sehr häufig durch die Fuge in die Wand oder unter die Dusche. Ein meist größerer Feuchtigkeitsschaden ist die Folge.

Viele Versicherer haben dieses als ein versichertes Ereignis angesehen, was die Folgeschäden angeht. Aber nicht die Reparatur der Fuge. Denn versichert ist der Rohrbruch – und die Fuge ist kein Rohr…

Der BGH hat entschieden:

Nach Ansicht des BGH muss auch einem Versicherungslaien, also dem Endverbraucher, welcher nur die Bedingungen liest, klar sein, dass ein Rohrbruch im eigentlichen Sinne keine undichte Fuge ist. Und dass das Rohrsystem oder eine „damit verbundene Einrichtung“ eben auch nicht eine Fuge einer Duschtasse z.B. wäre. Die meisten Versicherer haben das tatsächlich anders gesehen und die Folgeschäden bisher immer reguliert. Das wird sich natürlich nun nach diesem Urteil bald ändern.

Gerne können Sie hier bei Interesse einmal das ganze Urteil und die dazu vielleicht etwas komisch anmutende Begründung nachlesen: Urteil.

Schön aber für mich persönlich und meine Beratung zu wissen: AXA und die DBV bleiben aktuell bei Ihrer Regulierungspraxis und wir erstatten weiterhin solche (Folge-)schäden.

Ihr

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