Wie in meinem letzten Beitrag schon geschrieben, war ich auf einem Kongress in der Stadt Rom. Jeder kennt den Spruch „Alle Wege führen nach Rom!“. Während des Rückfluges sind mir dabei einige Bilder durch den Kopf gegangen, als ich über diesen Blogbeitrag nachgedacht habe. Da ich aber meinen letzten Beitrag vom perfekten Dinner nun etwas vertiefen wollte, finde ich, dass der Spruch auch darauf passt: Ob ich nun das perfekte Dinner erreichen möchte oder die Weltstadt Rom: Der Weg ist entscheidend. Und gerade, was die Finanzen angeht, gibt es nicht gerade gute Navis…

Heute möchte ich näher auf den ersten Topf eingehen, den Topf „Notgroschen“.

Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Schauen wir uns noch einmal die Grafik von letzter Woche an (draufklicken zum Vergrößern):

In unserem Leben sollten wir vier Töpfe nacheinander füllen, um unserem Ziel eines langen Leben mit ausreichend Geld zum Leben, zu erreichen. Als allerersten Topf müssen wir einen Topf mit dem sogenannten Notgroschen anlegen.

Dinner

Planung: Was wann?

Natürlich werden mir sehr schnell Menschen antworten und sagen, wie soll ich das machen ??? Und ich kann darauf auch nur antworten: stimmt! Das ist nicht einfach. Aber wenn ich ein Ziel habe, dann gibt es auch normalerweise einen Weg dahin. Und den muss man dann konsequent beschreiten.

Der Notgroschen sollte, wie schon beschrieben, zwischen drei und sechs Nettogehältern liegen. Verdienen Sie also 2.000 EUR netto, sollten Sie ca. 10.000 EUR als schnell verfügbare Reserve liegen haben. Auch wenn es zur Zeit keine Zinsen dafür gibt, empfehle ich hier ein Tagesgeldkonto. Hier kann man bei einigen Direktbanken auch immer noch bis zu 0,6% aktuell bekommen.

 Und nun drei Strategien, um dieses Ziel schnell zu erreichen

1. Einen Plan erstellen

Setzen Sie sich einfach mal hin und schreiben Sie auf, welche feste Ausgaben und welche feste Einnahmen Sie haben. Feste Ausgaben sind so etwas wie Miete, Versicherungen, Vereinsbeiträge, Telefon, etc. . Normalerweise können Sie diese sehr schnell auf Ihrem Kontoauszug erkennen, da diese meist vom Konto abgebucht werden. Die festen Einnahmen sind einfacher: Gehalt, Unterhalt, Kindergeld, etc. sind schnell zusammengefunden.

Dann kommen die variablen Ausgaben dran. Das sind die Ausgaben, wenn Sie mal shoppen gehen, mal dem Kind etwas in der Schule bezahlen mussten, Essen gehen oder Lebensmittel einkaufen, usw.. Zahlen Sie gerne mit Karte, können Sie das auch sehr schnell auf Ihrem Kontoauszug sehen. Zahlen Sie viel bar, dann schauen Sie einfach, wieviel Sie monatlich vom Konto abheben.

Plus (Einnahmen) und Minus (Ausgaben) alle untereinander aufgeschrieben, dann sollte mindestens eine Null, besser aber ein Plus stehenbleiben. Soweit so gut.

Nun wissen Sie ja, wieviel Sie als Notgroschen zur Seite legen müssen oder wollen. Sie wissen grob auch, wieviel Sie dafür monatlich über haben.

2. Direkt weglegen!

Nun kommt die „kasteiende“ Kunst: Haben Sie das Ziel 10.000 EUR zur Seite zu legen, haben Sie 2 generic ventolin.000 EUR Nettoeinkommen und haben Sie z.B. 1.000 EUR feste Ausgaben, dann überweisen Sie direkt 300 EUR auf Ihr Tagesgeldkonto an dem Tag, an dem Sie Ihr Gehalt bekommen haben. Wenn man einmal Geld zur Seite gelegt hat, dann will man da auch nicht so schnell wieder ran. Nun versuchen Sie mit den 700 EUR klar zu kommen. Das geht! Glauben Sie es mir. Nur kann ich mir nicht sofort immer alles kaufen, nur weil ich es sehe… Noch ein Tipp: Kaufen Sie nicht sofort oder an dem Tag eine Sache, wenn Sie sie sehen. Gehen Sie nach Hause, schlafen eine Nacht darüber und überlegen Sie noch einmal ganz genau, ob es sich wirklich lohnt und welchen Nutzen Ihnen diese Sache bringen würde… Muss ich es wirklich haben???

3. Machen Sie sich ein Budget

Für etwas fortgeschrittenere Sparer: Setzen Sie sich hin und planen Sie einmal, was Sie wieviel wofür ausgeben wollen. Schreiben Sie sich das auf und kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Ausgaben in Verbindung mit Ihrer Planung. Ich mache das seit gut zwanzig Jahren und ich kann trotzdem noch sehr gut leben! Und daher kann ich auch nur anbieten, jedem zu helfen, der das möchte. Auf dem Weg -egal wie und woher er genau verläuft- zur finanziellen Unabhängigkeit muss man nur konsequent gehen, dann

führen auch alle Wege nach Rom!“

Ihr

Markus Schmitz